Bayerisches Nationalmuseum, München

Die Neugestaltung der Freianlagen umfasste den Vorplatz und die Innenhöfe. Ein abgesenktes Forum, das schon die Platzgestaltung von Gabriel von Seidl Anfang des 20. Jahrhunderts geprägt hat, ist auch jetzt wieder Gestaltungselement für den Vorplatz. Ein großer Platz rahmt den Parterregarten und bildet eine homogene Fläche aus breiten und schmalen Belagsstreifen. Um die Präsenz des Museums zu unterstreichen, findet sich die Fassadenstruktur im Garten und Platzbelag wieder. Zwei Gruppen aus Magnolien akzentuieren die Platzfläche und faszinieren vor allem durch ihre prächtige Blüte im Frühjahr. Die Neufassung der Innenhöfe zeichnet sich durch eine ruhige, zurückhaltende Grundgestaltung der Teilräume aus, die mit ornamentalen Elementen der Bodengestaltung im Innenhof am Hauptgebäude kombiniert wird. Ziel ist es, die Wirkung der Freiräume durch gestalterische Bezüge bis hinein in die Innenräume des Museums zu ziehen. Die Giebelvoluten werden als Motiv in floralen Mustern neu aufgegriffen, die als Steinintarsien in die Rasenflächen eingebettet sind.

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