Campus der Lu Xun Kunstakademie, Dalian, China

2004 bis 2012

In das hügelige Bergland im Osten Dalians, einer 6-Millionen-Einwohner-Stadt im Nordosten Chinas, war der Campus der neuen Niederlassung der Lu Xun Kunstakademie in Shenyang einzufügen. Die natürliche Topografie wurde für die Anlage mit einem Plateau überformt. Ein schachbrettartiges Raster dient als Basis für die Einfügung der unterschiedlichen Bebauung und ihrer freien Räume in die Landschaft. Das hügelige Relief nimmt das Schema der Rasterstruktur auf, es entsteht aber auch ein Kontrast zwischen Natur und Besiedelung, indem Baumgruppen und Pfade die neue Landschaft im Campus-Park bestimmen. Pittoreske Elemente, dem Formenkanon des englischen Landschaftsgartens entnommen, brechen das Schachbrettmuster auf. Die Freiraumgestaltung ähnelt den Gestaltungsidealen chinesischer Gärten. Grüninseln, zwei Aussichtsorte, ein Amphitheater und gewundene Pfade ergeben ein malerisches Bild und schaffen eine romantische Atmosphäre. Unüberwindbare Grenzgräben, „Aha“ genannt, umgeben den Campus. Der Blick ins Umland bleibt dadurch erhalten und die Vegetation von außen fließt in den Campus hinein.

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